Dampf-Überhitzung, isobar oder isochor?

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Der_Klempner
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Registriert: Di 19. Okt 2021, 11:24

Dampf-Überhitzung, isobar oder isochor?

Beitrag von Der_Klempner »

Hallo miteinander,
ich versuche festzustellen, ob die Überhitzung von Wasserdampf in einem geschlossenen Dampfnetz für Heizzwecke isochor oder isobar erfolgt. Bin ich richtig, wenn ich mich hier am Clausius-Rankine Prozess orientiere? Hier erfolgt die Überhitzung ja isobar. Der Druck sollte als gleichbleiben und das Volumen sich ungestört ausdehnen können. Was ich aber nicht verstehe: es handelt sich doch um ein geschlossenes System mit starren Wänden. Bei der Überhitzung vergrößert sich ja nicht der Dampfkessel oder das dahinterliegende Rohrnetz. In welche Richtung können sich die Moleküle voneinander entfernen, damit das spezifische Volumen gleichbleibt? Mir ist klar, dass man vermutlich nur näherungsweise von einer isobaren Zustandsänderung ausgeht. Wäre aber trotzdem nicht „näherungsweise isochor“ hier die bessere Wahl?

Danke im Voraus und Grüße
Benjamin

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